wollschweine

Das Wollschwein ist eine alte Hausschweinerasse die sich um 1830 im alten Österreich–Ungarn aus verschiedenen speckbetonten Rassen entwickelt hat. Von dort startete es seinen Siegeszug durch Europa und war auch in der Schweiz zwischenzeitlich das am meisten verbreitete Borstenvieh. Die Nachfrage nach günstigem, rasch wachsendem und später auch magerem Fleisch hat das „Mangalitza“-Schwein - wie es auch genannt wird- aus den Ställen und Äckern verdrängt. Aus unserer Sicht zu unrecht. Dadurch, dass die Schweine langsam wachsen eignen sie sich bestens für die extensive Weidemast. Wir züchten selber keine Wollschweine, die Ferkel kaufen wir vom befreundeten Hof Kasteln in Oberflachs zu. Einen festen Schweinestall gibt es bei uns nicht. Alle paar Monate zügeln wir die Schweine und Unterstände von Acker zu Acker, ganz nach dem Motto "lass die Sau raus". Vom besonders aromatischen, langsam gewachsenen Fleisch können Sie sich gerne selber überzeugen und im Landgasthof Hirschen in Erlinsbach eine der vielen feinen Wollschwein-Spezialitäten ausprobieren.